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Kinderklinik in Minsk, Belarus

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Moderne Medizintechnik...

Das Zentrum für Kinderchiru-gie ist Teil der 1400 - Betten-Klinik Nr. l. Sie bietet Platz für 240 kleine Patienten und ist die einzige Klinik dieser Art in Weißrußland.

Die bisherige medizinische Ausstattung war völlig überaltert; dadurch war die Kinder-sterblichkeit exorbitant hoch. Eine entscheidende Verbesserung - darüber sind sich die Experten einig - ist ohne eine grundlegende Modernisierung dieser Klinik nicht erreichbar. Die Zeit drängt. Denn in Zukunft ist mit einer deutlichen Zunahme an Leukämie und anderen Tschernorbyl - Folgeschaeden zu rechnen. Nicht der kostenaufwendige Transport einzelner schwerkranker Kinder nach Nordrhein - Westfalen ist das Ziel, sondern die operative Behandlung auch schwierigster Faelle vor Ort.

Auf der Grundlage der Analyse von Fachexperten der Universitätsklinik Düsseldorf erhiel-ten die Drägerwerk AG vom Innenminister den Auftrag, den Umbau und die Modernisierung von 3 Operationssälen und der Intensivstation vorzunehmen. Planerisch wurde das Vorhaben vom Architekturbüro Thiede und Partner aus Düsseldorfbegleitet. Ziel war es, eine geschlossene Therapiekette zu installieren, und zwar:

Das Land Nordrhein - Westfalen stellte der Klinik in einem l. Schritt einen modernen Transport - Inkubator zusammen mit einem Krankentransportfahrzeug zur Verfügung. Die OP- Räume wurden völlig neu ausgestattet. In den vorhandenen Räumen wurden praktisch neue Räume (Wandverkleidungssystem UK) mit einer komplett neuen Lüf-tungsanlage (Lüftungsdecke) installiert. Zur OP-Ausstattung gehören zudem:

Die Stromversorgung aller Räume wurde vollkommen neu installiert. Die medizinischen Gase ( Druckluft, Sauerstoff, Vakuum, Lachgas ) werden nun von ebenfalls neu montier-ten Anlagen in ein Leitungsnetz im OP und der Intensivstation eingespeist. Bei längeren Operationen wird der Patient an die neuen Narkosegeräte angeschlossen; dadurch wird eine künstliche Beatmung der Patienten sichergestellt. Ein Monitor überwacht alle wichti-gen Funktionen.

In der 7. Etage wurde eine völlig neue Intensivstation gebaut. Es wurden die technischen Voraussetzungen geschaffen, um die medizinische Beatmung lebenswichtiger Organe zu sichern. Moderne Beat-mungsgeräte und stationäre Intensivpflegeinkubatoren erzeugen für die kleinen Patienten ein Schutzklima, dessen sie zur Gesundung dringend bedürfen. In ein vorhandenes Gebäude völlig neue Medizintechniken einzubringen, erfordert ein großes Maß an präziser Vorplanung und Flexibilität bei der Durchführung. Beides ist gelungen. Das dabei auch vielfältige bauliche Umbaumaßnahmen, wie neue Fenster im OP-Bereich, neue Sanitäreinrichtungen, erforderlich wurden, versteht sich von selbst.

Natürlich bedarf eine solch hochkomplizierte Technik einer fachkundigen Wartung. Für das erste Jahr übernimmt die Firma Dräger die technische Instandhaltung. Zur gleichen Zeit baut sie eine technische Betriebsleitung auf, die für den derzeitigen weißrussischen Krankenhausbereich einmalig sein wird. Ein Betriebstechniker wird von den Drägerwerken fachlich ausgebildet.

Fuer den Aufbau eines neuen Wartungssystems wird außerdem gemeinsam mit der Firma Belmed ein Servicezentrum für medizintechnische Geräte in Minsk eingerichtet.


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